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	<title>FÆREYÍNGA SAGA &#8211; Lesereise zu den Schafsinseln im Atlantik</title>
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	<description>Auszüge aus der fachlichen und schönen Literatur von den Färöer</description>
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		<title>FÆREYÍNGA SAGA 58 (Schluss)</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-58/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 12:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Leif ist nun einziger Gebieter. Thrands Tod. Nach diesen Vorfällen fährt Leif nach Hause, und wird durch diese seine Thaten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leif ist nun einziger Gebieter. Thrands Tod.</p>
<p>Nach diesen Vorfällen fährt Leif nach Hause, und wird durch diese seine Thaten berühmt. Thrand aber nahm, wie er von diesen Dingen hörte, sich dieselben so zu Herzen, dass<br />
er vor Kummer starb. Leif war nun einziger Gebieter über sämmtliche Färöer; und dieses war zu der Zeit, als Magnus der Gute, Olafs Sohn, König war. Leif fuhr nach Norwegen zu König Magnus, und nahm die Färöer von ihm zu Lehn; er kommt zu den Färöern zurück, und wohnt da bis in sein Alter. Sigmund, sein Sohn, wohnte auf Suderö nach seinem Vater Leif, und wurde ein sehr angesehener Mann. Thuride, die Hausfrau, und Leif starben während der Regierung von König Magnus; Thora aber war bei ihrem Sohn Sigmund, und galt stets für eine sehr tüchtige Frau. Sigmunds Sohn hiess Hafgrim, und von ihm stammen Einar und Skegge, seine Söhne, die vor Kurzem Sysselmänner auf den Färöern gewesen sind. Steingrim der Lahme, Sigmunds Sohn, wohnte auf Skufo, und galt für einen braven Bonden. Von mehrern andern merkwürdigen Thaten von Sigmund Bresterson oder dessen Nachkommen wird nichts erzählt.</p>
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		<title>FÆREYÍNGA SAGA 57</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-57/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 12:38:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Leif erschlägt Sigurden und dessen Verwandte. Von Sigurd Thorlakson und Thord ist nun zu erzählen, dass sie sich an dem]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leif erschlägt Sigurden und dessen Verwandte.</p>
<p>Von Sigurd Thorlakson und Thord ist nun zu erzählen, dass sie sich an dem bestimmten Tage zur Reise dahin rüsten, und Sigurd treibt, sie möchten eilen. Thord sagt, ihn dünke nicht viel bei dieser Fahrt: „und ich glaube, du bist dem Tode nahe,&#8220; sagt er, „weil du so sehr hierzu treibst. &#8220; „Betrage dich nicht so wunderlich,&#8220;&#8220; sagt Sigurd, „und sei nicht so furchtsam, da keine Gefahr vorhanden ist, und wir wollen für keinen Preis von der Zusammenkunft, die wir verabredet haben, wegbleiben.” „Du magst bestimmen,&#8220; sagt Thord, &#8222;mir aber kommt es nicht unerwartet, wenn wir nicht alle unbeschädigt heute Abend nach Hause zurückkehren.” Es fahren ihrer zwölf auf einem Schiff, und sie waren wohl gewaffnet. Sie hatten den Tag Sturm und heftige Strömungen, entgingen denselben aber glücklich und kamen bei Skufö an. Da sagte Thord, er wolle nicht weiter fahren. Sigurd sagte, er wolle auf den Hof hinauf gehen, und wenn er auch ganz allein ginge. Thord versetzt, er müsse zum Tode bestimmt sein. Sigurd steigt die Insel hinauf, er war in einen rothen Rock gekleidet, und hatte einen blauen bebänderten Mantel über seiner Schulter; er war mit einem Schwert umgürtet und hatte einen Helm auf dem Haupt. Er steigt die Insel hinauf, und wie er nicht weit mehr von dem Hause ist, da sieht er, dass die Thüren verschlossen sind; auf dem grünen Platz der Thüre gegenüber stand die Kirche, welche Sigmund hatte bauen lassen. Wie nun Sigurd zwischen die Wohnhäuser und die Kirche kam, sieht er, dass die Kirche offen ist, und eine Frau kommt aus der Kirche gegangen, gekleidet in ein rothes Gewand, und einen blauen Mantel hatte sie über den Schultern. Sigurd erkannte sie, dass es Thuride, die Hausfrau, war, und wendet sich zu ihr; sie grüsst ihn freundlich, und geht su einem Baumstamme, der auf dem Platze lag. Sie setzen sich nun auf den Baum, und sie will sich nach der Kirche hin wenden; er aber wollte sich nach der Hausthüre und von der Kirche wegwenden, sie aber bestand darauf, und sie wandten sich nach der Kirche hin: Sigurd fragte, was für Männer gekommen seien. Sie antwortet, es seien nur wenige da. Er fragte, ob Leif da sei; sie erwiedert, er sei nicht da. „Sind deine Söhne zu Hause?&#8220;&#8220; spricht er. „Ja, sie sind zu Hause,&#8220; erwiedert sie. „Was habt ihr über unsern Antrag besprochen?” sagt Sigurd. „Wir haben gesprochen,&#8220; antwortet sie, „dass wir Frauen alle von dir das Meiste halten, und von meiner Seite würde wenig Verzug sein, wenn du los und ledig wärest. „Mein Glück hat also einen grossen Mangel erlitten,” sagt Sigurd; „doch das lässt sich bald ändern, so dass ich wieder ein freier Mann werde.” „Das möge der Fall werden sagt sie. Und indem wollte er sie an sich ziehen, und schlang die Arme um sie, sie aber zog den bebänderten Mantel an sich, und in dem Augenblick sprang die Thür auf, und ein Mann mit gezogenem Schwert lief herzu, und das war Here Sigmunds Sohn; und wie Sigurd das sieht, duckt er sich nieder unter den Mantel und schlupft so hinaus, Thuride aber behält den Mantel zurück. Nun kommen mehrere Männer heraus, und Sigurd läuft weg aufs Feld. Here ergreift einen Spiess und läuft ihm nach aufs Feld, und er wird der schnellste; Here wirft den Spiess nach Sigurd, und Sigurd sieht, dass der Spiess auf seine Schultern gerichtet ist; da wirft er sich nieder auf die Erde, und der Spiess fliegt über ihn hinweg und bleibt in der Erde stecken. Sigurd steht eiligst auf und ergreift den Spiess, und wirft ihn zurück, und der Spiess fährt dem Here mitten durch den Leib, und er stürzte sogleich todt nieder. Sigurd läuft nun den schmalen Steig hinab, aber Leif kommt dahin, wo Here liegt, hält sich nicht dabei auf, sondern läuft weiter vorwärts auf der Insel, kommt ans Ende derselben und springt hinab, und die Leute sagen, es sei daselbst bis zum Strande hinab fünfzehn Faden. Leif kommt auf seine Füsse zu stehen, und läuft hin zu ihrem Schiffe, und Sigurd war an das Schiff gekommen und war im Begriff auf das Schiff zu springen; aber Leif hieb ihn mit dem Schwert in die Seite, und das Schwert ging ihm in den Unterleib hinein, wie es Leifen vorkam. Sigurd sprang jedoch auf das Schiff, und sie stachen vom Lande, und so gingen sie diesmal von dannen. Leif geht auf die Insel hinauf zu seinen Leuten und gebietet ihnen, sogleich zu Schiff zu steigen: „und wir müssen ihnen nachsetzen.&#8220; Sie fragen, ob er von Heres Tode etwas erfahren oder Sigurd getroffen habe; er antwortete, es sei jetzt keine Zeit viel zu sprechen. Sie besteigen eiligst zwei Schiffe, und Leif hatte achtzig Mann, und ihre Abfahrt verzögerte sich sehr. Sigurd und seine Genossen landeten auf Strömö, und Sigurd hatte das Schiff gesteuert, und sprach wenig mit den andern. Wie er aber aus dem Schiffe stieg, fragte Thord, ob er auch schwer verwundet sei. Er erwiederte, er wisse es nicht genau. Sigurd geht zu dem Schiffsbehältniss, das dicht am Meere war, und legt seine Arme an die Wand desselben; die andern aber entladen das Schiff und gehen sodann hinauf zu dem Schiffsbehältniss, und sehen, dass Sigurd dabei steht, und starr und todt ist. Sie brachten die Leiche nach Hause, sagten aber nichts von dem, was vorgefallen war. Sie gehen darauf zum Abendessen, und wie sie beim Essen waren, kommen Leif und seine Genossen auf den Hof, und versuchen einen Angriff, und legen Feuer an. Thord und Gaut wehrten sich tapfer, und es waren ihrer eilf da; der Angreifer aber waren dreissig angekommen. Und wie das Feuer das Haus ergriff, läuft Gaut der Rothe hinaus, und kann es drinnen nicht länger aushalten. Steingrim, Sigmunds Sohn, und zwei andere greifen ihn an, er wehrte sich aber tapfer. Gaut hauet den Steingrim in das Knie und die Kniescheibe ab, und es war eine grosse Wunde, so dass er sein Lebenlang hinkte; auch erschlug er einen von den andern. Da kommt Leif Ossurson hinzu, und sie kämpfen mit einander, und das Ende ist, dass Leif Gauten erschlägt. Nun läuft Thord Lave hinaus, und ihm entgegen laufen Brand Sigmunds Sohn und zwei andere, und greifen Thord an; das Ende dieses Streits aber war, dass Thord den Brand und seine beiden Genossen erschlägt. Da kommt Leif Össurson hinzu, und durchsticht ihn mit demselben Schwerte, mit welchem er zuvor Sigurden, dessen Bruder, erlegt hatte, und Thord sank auf der Stelle todt zu Boden.</p>
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		<title>FÆREYÍNGA SAGA 56</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-56/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 08:58:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Leifs und seiner Gattinn Reise. Leif und die andern machen sich nun auf die Fahrt; und es sind ihrer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Leifs und seiner Gattinn Reise.</p>
<p>Leif und die andern machen sich nun auf die Fahrt; und es sind ihrer sieben auf dem Schiffe, und sie kommen nach Osterö; und es schlug den Tag viel Wasser in das Fahrzeug. Leif and die andern wurden sehr nass, Thora aber blieb trocken. Sie gingen auf den Hof Göte, und Thrand nahm sie freundlich auf, und liess für Leif uhd die andern ein Feuer anmachen. Thora aber wurde in die Stube geführt, und bei ihr war der Knabe Sigmund, ihr Sohn: er war damals neun Winter alt, und sah sehr kräftig aus. Seine Mutter fragte, was Thrand ihm gelehrt habe. Er aber sagte, er habe ihn gelehrt alle Processe führen und alle Rechtshändel abmachen für sich und Andere; das verstehe er vollkommen. Da frägt sie, was sein Pflegevater ihm im Christenthum gelehrt habe. Sigmund erwiederte, er habe das Pater noster und das Credo gelernt. Sie sagte, sie wünsche dieses zu hören: und er that, was sie wollte, und es däuchte ihr, dass er das Pater noster ziemlich richtig singe; Thrands Credo lautete aber so:</p>
<p>Allein nicht geh&#8216; ich aus,<br />
Viere mir folgen,<br />
Fünf Engel Gottes;<br />
Für mich bet&#8216; ich Gebete,<br />
Bete für Christum;<br />
Sieben Psalme sing&#8216; ich:<br />
Segen gebe mir Gott!</p>
<p>Und indem kommt Thrand in die Stube, und frägt, wovon sie sprechen. Thora erwiedert und spricht, Sigmund, ihr Sohn, habe ihr das hergesagt, was er ihm gelehrt habe, &#8222;und es däucht mir,&#8220; spricht sie, „dass das Credo von dem andern abweiche.” Thrand erwiedert: „Du weisst, dass Christus zwölf oder mehrere Jünger gehabt hat, und jeder von ihnen hatte sein eigenes Credo: nun habe ich mein Credo; du aber hast das, welches du gelernt hast, und es sind viele Credo, und es ist nicht nöthig&#8220; spricht er, „dass sie gleich sind, um richtig zu sein.” Weiter sprachen sie hier nicht. Am Abend ist für alle ein Mahl bereitet, und es ward tüchtig gezecht, und Thrand war überaus lustig; und Thrand sagt, man solle für sie in der Stube ein Lager bereiten, und ein breites Bette auf dem Estrich machen. Leif sagt, das ginge gut an. Thora sagt, sie wünsche, dass Sigmund ihr von seinen Fahrten erzähle, und diese Nacht bei ihr liege.&#8220;&#8220;.Das kann nicht sein,&#8220; sagt Thrand, &#8222;denn alsdann werde ich die Nacht nicht schlafen.&#8220; &#8222;Das wirst du mir nicht abschlagen, lieber Thrand&#8220; sagt sie, und es geschah, dass der Knabe bei ihr lag. Thrand aber hatte für sich eine kleine Kammer, und in dieser schlief er beständig, und der Knabe bei ihm und wenige Männer bei ihm, und Thrand ging in seine Kammer, und es war schon spät in der Nacht. Leif hat Lust zu schlafen und legt sich nieder und kehrt seiner Frau den Rücken zu; sie stosst ihn mit dem Arm in den Nacken and bittet ihn, nicht zu schlafen. &#8222;Stehet auf,” spricht sie „und gehet diese Nacht umher auf Osterö, und bohret alle Schiffe an, so dass kein einziges See halten kann.&#8220; Und so thun sie; Leif war in jeder Bucht daselbst bekannt; sie verdarben sämmtliche Fahrzeuge, so dass kein einziges See halten konnte. Sie schlafen die Nacht nicht, stehen früh Morgens auf. Thora geht mit Sigmund eiligst hinunter zu Schiff, Leif aber geht hinunter in die Kammer, sagt dem Thrand Lebewohl und dankt ihm für die gute Bewirthung, und Thorn wolle, dass Sigmund mit ihr reise. Thrand hatte in der Nacht wenig geschlafen, und sagte, es könne nicht angehen, dass Sigmund mitreise. Leif geht eiligst zu Schiff, Thrand aber glaubte nun die ganze Sache zu durchschauen, und befiehlt seinen Hausleuten, seine Schute zu nehmen, die er hatte; sie sollten in grosser Zahl dahin eilen. So thun sie; aber die dunkelblaue See stürzt hinein, und sie sind froh, dass sie nur wieder ans Land kommen; und kein einziges Schiff auf der Insel kann Fahrt halten, und Thrand war gezwungen da zu bleiben, er mochte gut oder übel davon denken. Leif fährt nun, bis er nach Hause kommt, und ruft seine Leute zu sich. Es war gerade der Tag vorher, an welchem Sigurd und Thord sich einfinden sollten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FÆREYÍNGA SAGA 55</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-55/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 07:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Thord versucht Thuride Hauptwitwe zu heirathen. Nun ist ferner zu erzählen, dass Sigurd Thorlakson seinen Bruder Thord anreizte, er solle]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Thord versucht Thuride Hauptwitwe zu heirathen.</p>
<p>Nun ist ferner zu erzählen, dass Sigurd Thorlakson seinen Bruder Thord anreizte, er solle sich eine Frau nehmen. Thord frägt, was für eine Frau er für ihn ausersehen habe. „Ich will bei dieser Wahl die nicht übergehen,&#8220; sagte Sigurd, „welche mir hier auf den Färöern als die Beste erscheint; das ist Thuride Hauptwitwe.” „So vornehm halte ich mich nicht,” sagt Thord. „Du wirst sie nicht bekommen, wenn wir nicht um sie werben,” spricht Sigurd; „Ich mag den Versuch nicht wagen,” versetzt Thord, „und sie ist sicher weit davon entfernt, mir ihre Hand zu geben; doch du magst es versuchen, wenn du willst.” Sigurd fährt nun den folgenden Tag nach Skufö, und bringt Thuriden sein Anliegen vor. Sie nimmt es nicht sogleich an; er aber beharrt bei seinem Antrage, und es kommt dahin, dass sie verspricht, mit ihren Freunden und Söhnen zu rathschlagen, und sie äusserte, sie wolle ihm Nachricht von dem geben, was dieserhalb abgemacht werde. Sigurd fuhr nach Hause, und sagte, dass ihre Antwort Hoffnung gebe. „Das nimmt mich Wunder,” sagt Thord, und mir ahnt, dass dieses nicht ihr Ernst ist.” Thuride ging zu Leif, ihrem Schwiegersohn, und zu Thora, ihrer Tochter, und erzählte ihnen die Brautwerbung. Thora frägt, was sie geantwortet habe. Thuride erwiederte, sie habe es ernstlich abgeschlagen, jedoch weniger ernstlich, als sie im Sinne gehabt habe. „Was räthst aber du mir, Tochter?” Thora versetzt: &#8222;Da musst es nicht abschlagen, wenn ich rathen soll, falls du anders noch ins Sinne hast, Rache zu nehmen wegen der Schmach, die uns angethan worden ist, und ich sehe keinen andern Köder, welcher geeigneter ist, sie in die Falle zu locken, als diesen; ich brauche meiner Mutter keine Worte in den Mund zu legen, denn auf mancherlei Weise wird sie sie täuschen, so dass sie diese ihre Absicht nicht erreichen. Leif war gleicher Meinung mit Thora, und sagte, er wolle es ernstlich bei sich überlegen, dass sie endlich ihren verdienten Lohn erhielten. Sie verabredeten nun unter sich einen Tag, wann Sigurd und Thord kommen sollten, um diese Angelegenheit abzuschliessen. Da sagte Leif: „Weit voraus sah Thrand, wie er sich erbot, unser Kind aufzuziehen, und daran, weiss ich, bist du Schuld, Thora!&#8220; spricht er, „und es ist Sigmunds, unsers Sohnes, Tod, falls er bei Thrand ist, wenn zwischen uns und Sigurd etwas vorfällt.&#8220; Es ist nicht meine Absicht,&#8220; sagt Thora, dass er von jetzt an dort länger sein soll; und es ist das Rathsamste, wir reisen nach Osterö, und du besuchest deinen Pflegevater Thrand.&#8220; Hierüber wurden sie alle einig.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FÆREYÍNGA SAGA 54</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-54/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 05:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Ereignisse auf den Inseln. Nun ist ferner zu erzählen, dass ein Schiff aus der See nach den Färöern kam, nach]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ereignisse auf den Inseln.</p>
<p>Nun ist ferner zu erzählen, dass ein Schiff aus der See nach den Färöern kam, nach Strömo dicht bei Sigurds Hof; es waren Norweger, der Schiffsherr hiess Arnljot; es waren ihrer achtzehn auf dem Schiffe. Am Hafen wohnte ein Mann mit Namen Skofte; der war in Arbeit bei den Kaufleuten und diente ihnen treu, sie hielten auch viel von ihm. Der Schiffsherr sprach mit Skofte und sagte zu ihm: &#8222;Ich muss dir,” spricht er, &#8222;mein Geheimniss entdecken; Bjarngrim und seine Bruder, die von Sigurd Thorlakson und den andern erschlagen sind, waren meine Söhne; ich wünsche aber, dass du mit mir zu Rath gehest, wie ich Sigurd und seine Gefährten treffe und den Tod meiner Söhne räche.” Skofte sagte, er habe dem Sigurd keine Verbindlichkeiten, und versprach Arnljot, ihn sogleich davon in Kenntniss zu setzen, wenn sich Gelegenheit fände auf Sigurd zu stossen. Nun geschah es einmal im Sommer, dass die drei, Sigurd, Thord und Gaut, zu Schiffe fuhren; sie fuhren nach einer der Inseln, um Schlachtvieh zu holen, denn die Färöer haben die Sitte zu jeder Jahrszeit frisches Fleisch zu essen; und wie sie abgesegelt waren, giebt Skofte dem Arnljot Kunde davon. Die Kaufleute machen sich sogleich auf, und es waren ihrer fünfzehn zusammen auf einem Bote des Kaufmannsschiffes, und sie fahren hin nach der Insel, wo Sigurd und die andern beiden früher gelandet waren, und sie gehen auf die Insel hinauf ihrer zwölf, aber drei bewachten das Boot. Sigurd und die beiden andern sehen die Männer, welche die Insel hinauf kommen, und sprechen zu einander, was das wohl sein möge. Sie sahen, dass die Männer farbige Kleider trugen und bewaffnet waren. „Es mögen,&#8220; sagte Sigurd, „wohl die Kaufleute sein, welche hier den Sommer über gelegen haben, und sie mögen wohl ein anderes Geschäft haben, als allein Handel zu treiben, und ihr Geschäft mag wohl auf uns zielen; wir müssen uns also gerüstet halten. Wir wollen ihnen nun entgegen rücken und Sigmund Brestersons Rath befolgen,&#8220; spricht Sigurd, „jeder von uns muss nach einer andern Seite laufen, und bei dem Schiffe wollen wir alle uns wieder treffen. Nun rücken sie auf sie los. Arnljot spornt schnell seine Genossen an, und ermuntert sie, seine Söhne zu rächen. Sigurd und die Seinen laufen nach verschiedenen Seiten, und treffen sich wieder am Strande bei ihrem Schiffe. Da kommen Arnljot und seine Leute und greifen sie an. Sigurd hauet nach dem, der auf ihn eindringt, und hieb ihm unten beide Füsse ab oberhalb der Kniee, und er nahm den Tod davon; Thord erschlägt den andern, Gaut aber den dritten; darauf springen sie auf ihr Schiff und rudern längs der Insel und hin nach dem Kaufmannsboot und nach den drei Männern auf demselben. Sigurd springt in das Boot, und erschlägt den einen derselben, die beiden andern wirft er über Bord; sie nehmen das Boot und rudern mit beiden Fahrzeugen fort nach Hause. Sigurd ruft seine Leute zu sieh, und fährt hin nach der Insel; sie gehen die Insel hinauf. Die Ostmänner laufen zusammen and haben die Absicht sich zu wehren. Thord Lave sprach; „Es ist rathsam, Bruder Sigurd! diesen Leuten Friede zuzugestehen , da sie alle in unserer Gewalt sind, und wir dem Arnljot früher grossen Schaden zugefügt haben.” Sigurd erwiedert: „Das ist wohl gesprochen; ich verlange jedoch, dass sie Alles in meine Gewalt geben, wenn sie Frieden haben sollen.&#8220; So geschah es, dass sie sich Sigurden auf Gnade oder Ungnade ergaben, und Sigurd legt dem Arnljot ein dreifaches Wehrgeld für jeden von ihnen auf. All dieses Geld bezahlte Arnljot; und er war ein Süderöer: und dieses hatte er als Busse für seine Söhne; und fuhr hierauf ab von den Färöern. Sigurd erhielt Kunde von Skoftes Verrath, und sagte, er wolle ihm zwar das Leben schenken, aber er müsse fort von den Färöern. Und er begab sich nach Norwegen, und wurde landflüchtig von den Färöern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FÆREYÍNGA SAGA 53</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-53/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 05:05:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Sigmunds Erscheinung bei Thuride Hauptwitwe. Im Frühling darauf, so heisst es, sagte Sigurd einen Tages, er wolle von einem seiner]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sigmunds Erscheinung bei Thuride Hauptwitwe.</p>
<p>Im Frühling darauf, so heisst es, sagte Sigurd einen Tages, er wolle von einem seiner Nachbarn, der Björn hiess, Geld eintreiben: &#8222;und ich wünsche, Leif!&#8220; spricht er, &#8222;dass du mit mir fahrest und der Vermittler zwischen uns seiest, denn Björn ist sehr widerspenstig, und ich habe bei ihm lange nicht zu meinem Gelde kommen können.&#8220; Leif versetzte, er wolle ihm zu Willen sein; sie gehen nun beide mit einander zu Björn, und Sigurd fordert sein Geld: Björn aber giebt eine zornige Antwort; darauf entsteht ein grosser Lärm, und Björn will nach Sigurd hauen, Leif aber springt dazwischen, und Björns Axt traf ihm das Haupt, so dass er sogleich todt niederfiel. Sigurd drang nun auf Björn ein und hieb ihn zu Boden. Man erkundigte sich nach dieser Begebenheit. Sigurd war hier der einzige, der Bericht ertheilen konnte, und es ging ein böses Gerücht von ihm. Thuride Hauptwitwe, und Thora, ihre Tochter, machen Leif Össurson harte Vorwürfe, dass er keine Rache nehmen wolle, welche Beschimpfungen ihnen auch zugefügt würden; sie werfen Groll und Feindschaft auf ihn; er aber bewiess viel Ruhe und Sanftmuth; sie sagten, seine Sanftmuth komme von Feigheit und Trägheit. Die beiden Frauen nahmen Leif Thorersons Tod sehr zu Herzen, und hielten sich überzeugt, dass Sigurd ihn erschlagen habe. Es wird erzählt, Thuride habe einmal geträumt, dass Sigmund Bresterson, ihr Mann, ihr in leiblicher Gestalt erschienen sei. Er sagte zu ihr: &#8222;Ich bin, wie du siehst, her zu dir gekommen, und Gott selbst hat es mir verstattet&#8220; spricht er, &#8222;du musst keinen Groll auf Leif, deinen Schwiegersohn, haben, denn das Schicksal hat ihn dazu bestimmt, eure Schmach zu rächen.&#8220; Hierauf erwacht Thuride und erzählt ihrer Tochter Thora den Traum, und von der Stunde an waren sie gegen Leif besser gesinnt als zuvor.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FÆREYÍNGA SAGA 52</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-52/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 05:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Leif kommt nach den Fördern. Es war ein Mann, der Leif hiess; dieser war Thorer Beinersons Sohn; er machte Kaufmannsreisen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leif kommt nach den Fördern.</p>
<p>Es war ein Mann, der Leif hiess; dieser war Thorer Beinersons Sohn; er machte Kaufmannsreisen zwischen Norwegen und den Färöern und hatte ziemlich viel Geld; er war, wenn er sich auf den Färöern aufhielt, wechselsweise bei Leif Össurson, oder bei Thuride Hauptwitwe und ihren Söhnen. Nun traf es sich einmal, wie Leif Thorerson mit seinem Schiff nach den Färöern kam, dass Sigurd Thorlakson ihn zu sich einlud nach Strömö, und sie wurden einig darüber. Leif Össurson kommt zum Schiffe, und nimmt es nicht gut auf, dass sein Namensgenosse Willens sei, sich zu Sigurd zu begeben; er sagt, er könne dieses nicht billigen, und sagt, es hätte ihm ja freigestanden, bei ihm auf Suderö zu wohnen. Leif sagt, es müsse nun bei dem, was abgemacht sei, bleiben, und fahrt zur Herberge bei Sigurd; Sigurd giebt ihm den Platz zunächst bei sich und behandelt ihn gut, und er war den Winter über daselbst in guter Erhaltung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FÆREYÍNGA SAGA 51</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-51/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 09:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Thorvalds Ermordung und Gauts des Rothen Hinterlist. Auf Sandö wohnte ein Mann, der Thorvald hiess; seine Frau hiess Thorbera; er]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Thorvalds Ermordung und Gauts des Rothen Hinterlist.</p>
<p>Auf Sandö wohnte ein Mann, der Thorvald hiess; seine Frau hiess Thorbera; er war ein sehr begüterter Mann und schon bejahrt, wie das Folgende sich zutrug. Gaut der Rothe kam zu Thorvald und erbot sich das Geld einzutreiben, das er bei schlechten Bezahlern stehen hatte, und ihr Vertrag hatte viel Ähnlichkeit mit dem zwischen Thorhal und Sigurd. Gaut ist bei Thorvald eben so lange als bei Sigurd. In kurzem verbreitet sich das Gerücht, Gaut verführe Thorvalds Frau; er brachte viel Geld zusammen. Eines Tages kommt ein Mann, der Thorvalden Geld schuldig war; es war ein Fischer, und es war gegen Abend und finster in der Stube, und man sass darin. Da forderte Thorvald sein Geld von dem Fischer; dieser aber säumte mit der Antwort und wurde unwillig. Gaut und einige Andere gingen im Dunkeln auf dem Estrich, und wie man es sich am wenigsten versah, sagte Thorvald: &#8222;Du erbärmlicher Mensch stichst einem alten unschuldigen Mann das Sachs in die Brust;” er fiel ohnmächtig an die Bretterbekleidung zurück und war sogleich todt. Wie Gaut dieses hörte, lief er stracks auf den Fischer und hieb ihn zu Boden, sagend: er solle nicht mehr Unglück anrichten. Gaut nimmt nebst der Witwe den Hof in Besitz und heirathet sie.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FÆREYÍNGA SAGA 50</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-50/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 05:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Thorhals Ermordung Im Sommer geschah es, dass ein Schiff zu den Färöern kam, und bei Suderö strandete, und einen grossen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Thorhals Ermordung</p>
<p>Im Sommer geschah es, dass ein Schiff zu den Färöern kam, und bei Suderö strandete, und einen grossen Theil der Ladung verlor. Es waren zwölf Mann auf dem Schiff; fünf ertranken, die sieben aber kamen lebendig ans Land. Einer derselben hiess Hafgrim, ein zweiter Bjarngrim und ein dritter Hergrim: es waren diese drei Brüder und Führer des Schiffs; sie litten Mangel an Lebensmitteln und an andern Dingen, die sie bedurften. Sigurd, Thord und Gaut zogen hin zu ihnen, und Sigurd sagte: sie seien übel daran, und er lud sie alle zu sich. Thorhal sprach darüber mit Birna und sagte, das sei unüberlegt gehandelt. Sigurd sagte, sie sollten auf seine Kosten da sein. Sie bleiben nun da und werden gut bewirthet und haben es besser als Thorhal. Bonde Thorhal war sehr karg, und zwischen ihm und Bjarngrim kam es oft zum Wortwechsel. Eines Abends, wie das Gesinde in der Stube sass, kam es zu Scheltworten zwischen dem Bonden Thorhal und Bjarngrim. Thorhal sass auf der Bank und hatte einen kleinen Stock in der Hand; er schwang denselben in der Hitze des Gesprächs, und da er kurzsichtig war, traf der Stock Bjarngrim an die Nase. Dieser wird auch heftig und greift zu der Axt und will dem Thorhal das Haupt spalten. Sigurd läuft eiligst hinzu, ergreift Bjarngrim und sagt, er wolle sie mit einander vertragen: und so geschieht es, und sie vergleichen sich. Sie waren den Winter über da, und verkehrten seitdem wenig. Der Winter geht zu Ende; Sigurd sagt, er wolle ihnen mit etwas zu Hülfe kommen; er giebt ihnen ein brauchbares Fahrzeug, das er und Thorhai beide gemeinschaftlich besassen; Thorhal liess seinen Unwillen hierüber aus; seine Hausfrau begütigte ihn aber. Sigurd gab ihnen Lebensmittel, und sie gingen zu Schiffe; des Nachts lagen sie auf dem Schiff, des Tages aber gingen sie hin zum Hofe. Und wie sie fertig waren, geschah es eines Morgens, dass sie hin zum Hofe gingen. Sigurd war nicht zu Hause, sondern in Geschäften ausgegangen, um etwas, welches er für nothwendig hielt, auszurichten. Sie waren nun den Tag über da; Sigurd kam zurück und ging zu Tisch; die Kaufleute waren wieder hinab auf ihr Schiff gegangen. Sigurd fragte, wie er zu Tisch ging, wo Bonde Thorhal wäre; ihm wurde gesagt, er möge wohl schlafen. &#8222;Das ist ein unnatürlicher Schlaf,&#8220; sagt Sigurd: &#8222;ist er angekleidet oder nicht? wir wollen mit dem Essen auf ihn warten.” Man ging nun in die Schlafkammer, und Thorhal lag da in seinem Bette und schlief. Das wurde Sigurden hinterbracht; er springt auf und geht dahin, und zu Thorhals Lager, und wurde sogleich gewahr, dass Thorhal todt war. Sigurd zieht ihm die Kleider aus, und sieht, dass das Bette ganz blutig ist, und findet unter seinem linken Arm eine Wunde, und er war mit einem schmalen Eisen ins Herz gestochen. Sigurd sagte, das sei ein abscheulicher Frevel; und &#8222;den muss der erbärmliche Bjarngrim verübt haben, und er hat wohl Rache genommen wegen des Stockschlages; wir müssen nun hinab auf das Schiff gehen, und Rache nehmen, wenn es uns glückt.&#8220;&#8220; Sigurd, Thord und Gaut nehmen nun ihre Waffen, und Sigurd hat eine grosse Axt in der Hand; und sie laufen hinab auf das Schiff und Sigurd tobte heftig; er war der erste, der aufs Schiff sprang. Wie die Brüder die Scheltworte und Verwünschungen hörten, sprangen sie sofort auf. Sigurd läuft auf Bjarngrim und haut mit beiden Händen ihn mit der Axt in die Brust, so dass die Axt tief hinein drang; und Bjarngrim starb sogleich an der Wunde. Thord Lave hieb den Hafgrim mit dem Schwert in die Schulter, und haut die ganze Seite hinunter und den Arm ab; und Hafgrim stirbt auf der Stelle. Gaut der Rothe haut mit der Axt Hergrim in den Kopf und zerspaltet ihn bis an die Schulter: Und wie alle drei nun todt sind, sagt Sigurd; er wolle mit denen, die noch übrig seien, nichts weiter thun; das Vermögen, das die Brüder nachgelassen hätten, wolle er aber haben, wie gering es auch sein möge. Sigurd und die beiden andern liefen nun heim mit dem Geld und Gut; er glaubte den Bonden Thorhal gut gerächt zu haben, es gingen aber manche böse Gerüchte von Sigurd und allen diesen Verwandten über Thorhals Tod. Sigurd heirathet nun Birna, und führt die Wirthschaft mit ihr. Thorhal und Birna hatten viele Kinder.</p>
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		<title>FÆREYÍNGA SAGA 49</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faereyinga-saga-49/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2025 03:32:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FÆREYÍNGA SAGA]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Thrand und seinen Vettern. Zu der Zeit, wie Svend König von Norwegen war, und Alfifa seine Mutter mit ihm]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Thrand und seinen Vettern.</p>
<p>Zu der Zeit, wie Svend König von Norwegen war, und Alfifa seine Mutter mit ihm zugleich regierte, war Thrand in Gæte, und seine Vettern Sigurd, Thord und Gaut der Rothe, und es wird erzählt, dass Thrand nie eine Frau gehabt hat; er hatte jedoch eine Tochter, die Gudrun hiess. Und wie Thrands Vettern eine Zeitlang da gewesen waren, kam er zu ihnen und sagte, er wolle nicht, dass sie länger da seien, ihrer Trägheit und Faulheit wegen. Sigurd antwortet zornig, sagt, er gönne allen seinen Verwandten nichts als Böses, und sagt, er sitze auf seinem väterlichen Erbe; sie kamen mit Worten hart an einander. Die drei Vettern ziehen nun fort, und gehen nach Strömö, welches die bebauteste von den Färöern ist. Es wohnte daselbst ein Mann, der Thorhal hiess, der Reiche; er hatte eine Frau mit Namen Birna, und man nannte sie Strömö-Birna; sie war eine sehr herrschsüchtige und ansehnliche Frau. Thorhal war schon ziemlich bei Jahren; Birna hatte ihn seines Geldes wegen geheirathet: Thorhal hatte fast bei allen Leuten Geld stehen, und sie bezahlten es ihm zum Theil nicht wieder. Sigurd, Thord und Gaut kommen nach Strömæ und gehen hin zum Bonden Thorhal. Sigurd erbietet sich gegen ihn, er wolle von denjenigen Schuldnern, welche die unsichersten seien, sein Geld eintreiben, für die Hälfte; wenn er aber desshalb processiren müsste, so wolle er für seine Arbeit dasjenige haben, wass er zu der Processführung bedürfte, der Bonde aber solle als seinen Antheil die Hälfte haben. Dem Thorhal däuchte dieses hart, sie wurden jedoch einig über den Handel. Sigurd zieht nun weit umher auf den Färöern, und treibt Thorhals Geld ein, und leitet Processe ein, sobald er es nöthig findet: auf diese Weise bringt er in kurzem viel Geld zusammen, so dass er bald ein reicher Mann wurde. Sigurd und die beiden andern bleiben lange bei Thorhal. Sigurd und Birna sprachen oft mit einander und die Leute sagen, sie seien zu vertraut mit einander gewesen: den Winter über waren sie da. Im Frühling sagt Sigurd, er wolle mit Thorhal in der Haushaltung gemeinschaftliche Sache machen; damit war dieser aber nicht zufrieden, bevor seine Hausfrau sich darein mischte; da gab er es zu, und liess die Frau bestimmen. Thorhal wurde nun eine Null im Hause, Sigurd und Birna bestimmen über Alles, und thun was sie wollen.</p>
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