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	<title>Bibliographisches &#8211; Lesereise zu den Schafsinseln im Atlantik</title>
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	<description>Auszüge aus der fachlichen und schönen Literatur von den Färöer</description>
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		<title>Natürliche und Politische Historie der Inseln Färöe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 18:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Debes: Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Lucas Jacobson Debes, Færoæ et Færoa Reserata, Kopenhagen 1673 Aus dem Dänischen übersetzt von C. G. Mengel, Kopenhagen/Leipzig 1757 Neu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lucas Jacobson Debes, <strong>Færoæ et Færoa Reserata</strong>, Kopenhagen 1673</p>
<p>Aus dem Dänischen übersetzt von C. G. Mengel, Kopenhagen/Leipzig 1757</p>
<p>Neu herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Norbert B. Vogt, Mühlheim a. d. Ruhr 2005</p>
<p>Sehr empfehlenswerte Ausgabe eines berühmten Werkes über die Färöer. Kommentar, Register und weitere Anhänge erschließen den historischen Text umfänglich. Außerdem wurden vom Übersetzer C. G. Mengel weggelassene Abschnitte ergänzt.</p>
<p><a href="https://www.faeroeer.eu/publikationen" target="_blank" rel="noopener">Schriftenreihe Band 9</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fiskeriundersögelser ved Island og Froerne i Sommeren 1903. Rezension</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/fiskeriundersoegelser-ved-island-og-froerne-i-sommeren-1903-rezension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 08:21:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Th. Thoroddsen Besprechung von: Joh. Schmidt, Fiskeriundersögelser ved Island og Froerne i Sommeren 1903 (Skrifter udgivne af Kommissionen for Havundersögelser]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Th. Thoroddsen</p>
<p>Besprechung von:<br />
Joh. Schmidt, Fiskeriundersögelser ved Island og Froerne i Sommeren 1903 (Skrifter udgivne af Kommissionen for Havundersögelser Nr. 1) 8°, 148 S. 10 K. Kopenhagen 1904</p>
<p><em>Petermanns Mitteilungen 1905 (51), Literaturbericht Seite 226 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2910</a>]</em></p>
<p>Diese Arbeit gibt eine Übersicht über die in vielen Beziehungen interessanten Ergebnisse der dänischen Untersuchungen bei Island auf dein Schiffe &#8222;Thor&#8220; im Jahre 1903. Sie beginnt mit der Beschreibung der Ausrüstung und der Geräte, hierauf folgt eine kurze Beschreibung der Tiefen- und der Bodenverhältnisse nebst Hvdrographie der isländischen Gewässer. Das dritte Kapitel behandelt die Fischereiversuche, um Aufklärung zu schaffen über das Leben der ökonomisch wichtigsten Fische; diese Versuche wurden 1903 auf 250 Stationen angestellt. Wie sich herausstellte, enthält die Fauna des östlichen und nordöstlichen Island viele arktische Formen und sie besteht aus einer Mischung von arktischen Formen und solchen, die außer in kaltem, auch in wärmerem Wasser leben. An der Südküste und im südlichen Teile des Westlandes war die Fauna sehr reich und besteht im allgemeinen aus nordatlantischen Warmwasserarten mit Zumischung einiger Arten , die auch in kälterem Wasser vorkommen. Die Versuche bestätigten den unendlichen Reichtum an Fischen, z. B. wurden auf Station 185 bei Seydisfjord am 22. bis 23. Juli in 5 Faden Tiefe und in sechs Zügen mittels Garn 12 033 Stück Dorsch außer vielen andern Fischen gefangen; auf Station 143 bei Skjälfandi betrug der Fang in 51 Stunden mittels Schleppnetz 4173 Schollen (Pl. platessaj außer 1468 andern Fischen. Alle gefangenen Fische wurden genau untersucht und gemessen. Das vierte Kapitel handelt über die treibenden Fischeieer und Fischbrut. Unter anderm wurde nachgewiesen, daß über großen Tiefen keine Fischeier vorkommen; sie sind beschränkt auf das seichtere Wasser, das in schmäleren oder breiteren Gürteln Island und die Färöer umgibt. Das fünfte Kapitel enthält mannigfache ausgezeichnete Untersuchungen über die Biologie des Dorsches, durch welche u. a. festgestellt wurde, daß der Dorsch bei Island nur in sehr geringem Maße am Ost- und Nordland laicht, wo das Wasser kalt ist, daß dagegen ein größerer Teil der ungeheuren Dorschmassen , nachdem er im Frühjahr (März und April) im warmen Wasser bei dem Südland oder dem südlichen Teile des Westlandes gelaicht hat, nordwärts zieht in das kältere Wasser beim Nordwest-, Nord- und Ostland. Hierdurch hat man den Schlüssel erlangt zum Verständnis der rätselhaften Wanderung des Dorsches an den isländischen Küsten, welche so großen Einfluß auf die Dorschfischerei hat. Auch bei den Färöer erfolgen ähnliche Wanderungen der Dorschmassen nach und von den Bänken, wo das Laichen stattfindet. Im sechsten Kapitel findet sich eine ausgezeichnete illustrierte Übersicht bei den Färöer und Island mit dazugehöriger Statistik und Erläuterung von zehn Karten, die die Ausbreitung von Fischen und Fischbrut zeigen. Auf Tafel 9 hat B. Sämundsson einen klaren Überblick über die Fischerei der Isländer geliefert und Verfasser gibt auf Tafel 10 eine Darstellung der Fischerei von fremden Nationalitäten mittels Dampfschiffen. In einem so kurzen Referat ist es unmöglich, ausführlich auf den reichen Inhalt des Buches einzugehen. Die Schrift ist von großer Bedeutung auch für den Geographen, sowohl wegen der vielen neuen Forschungsergebnisse, als auch wegen der klaren und übersichtlichen Schilderung.</p>
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		<title>Færöerne. Rezension</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faeroeerne-rezension-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 08:05:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Th. Thoroddsen Besprechung von: Annandale, N.: The Faeroes and Iceland. With an appendix on the celtic pony by F. H.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Th. Thoroddsen</p>
<p>Besprechung von:<br />
Annandale, N.: The Faeroes and Iceland. With an appendix on the celtic pony by F. H. A. Marshall. Kl.-8°, 283 S. u. 24 Illustr. Oxford, Clarendon Press, 1905. 4 sh 6.</p>
<p><em>Petermanns Mitteilungen 1905 (51), Literaturbericht Seite 222-223 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2908]</a></em></p>
<p>Seit einiger Zeit scheint Island die Aufmerksamkeit des großen Reisepublikums auf sich zu lenken und bald ein gesuchtes Touristenland werden zu sollen, was ein sehr zweifelhafter Vorzug ist. Die meisten Besucher der Insel scheinen sich nun verpflichtet zu fühlen, mehr oder weniger ausführliche Reiseerinnerungen herauszugeben, so daß in letzter Zeit eine wahre Sintflut hereingebrochen ist. Die Hauptmasse dieser Skribenten liest nichts und weiß nichts von dem Lande, wohin sie reist, und hat keine Ahnung von den vielen gründlichen Werken und Abhandlungen über Islands Natur und Bewohner, die in den letzten Jahren erschienen sind, sondern schreibt ganz nach Journalistenmanier ins Blaue hinein. Für wissenschaftlich gebildete Leser, die aus Erfahrung derartige journalistische Erzeugnisse kennen, sind solche Schriften ohne Gefahr, da sie ihnen kein großes Vertrauen schenken. Bücher aber, die mit einem wissenschaftlichen Gepräge auftreten, tatsächlich aber nur Dilettantenarbeiten sind, ohne gründliches Wissen, sind daher gefährlicher. Zu dieser Sorte gehört Mr. Addandales Buch. Es enthält allerdings verschiedene recht gute Darstellungen über die Färöer und über Natur und Volksleben der Vestmann-Inseln, aber was Island betrifft, so ist es so voll von Fehlern, Mißverständnissen, Paradoxen und luftigen Verallgemeinerungen , daß nur dem, der genau mit dem Lande bekannt ist, es möglich sein wird, Spreu vom Weizen zu sichten.</p>
<p>Verfasser hat wiederholt die Färöer besucht und daher sind die diese Inseln betreffenden Darstellungen das Beste im Buche; das Volk wird mit Sympathie geschildert und wenn auch einige Fehlschlüsse unterlaufen und man den recht subjektiven Meinungen des Verfassers nicht immer beipflichten kann, so wird der Abschnitt über die Färöer mit Nutzen gelesen werden, aber es enthält doch wenig Neues für den , der mit der skandinavischen Literatur vertraut ist. Auf den Vestmann-Inseln, südlich von Island, brachte der Verfasser einige Wochen zu; seine Angaben sind im allgemeinen richtig, unter andern bietet er eine lebhafte Schilderung des Vogelfanges auf diesen Inseln und über die Plünderungen algierischer Seeräuber im 17. Jahrhundert.</p>
<p>Auf Island selbst scheint Vers, nur den ärmlichen Küstenbezirken in Rangárvallasysla einen flüchtigen Besuch abgestattet und in Reykjavik sich eine kurze Zeit aufgehalten zu haben, aber doch füllt er ein langes Kapitel mit Schilderungen von dem »modernen Island« und mit langen Ergüssen über Lebensweise, Sittlichkeit und Volkscharakter der Isländer, wovon er augenscheinlich gar keine Kenntnis besitzt. Verfasser scheint es mit der Gesellschaft, mit der er zusammengekommen ist, sehr unglücklich getroffen und deshalb sehr verkehrte Eindrücke verschiedener Art in sieh ausgenommen zu haben; er kennt eben nichts aus der neueren Literatur über Island und infolgedessen ist das meiste, was er über Land und Bewohner schreibt, der reine &#8217;nonsense&#8216;; man möchte beinahe glauben, Blefkenius, Gories Peerse und derartige Skribenten aus dem 16. Jahrhundert zu lesen.</p>
<p>Verfasser ist vollständig blind gegen die großen kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritte, die Island in letzter Zeit gemacht hat; er sieht nichts als Rückgang und Degeneration infolge von Unreinlichkeit und Trunksucht. Verfasser hat zufällig die allerärmsten und elendsten Orte Islands gesehen, und aus nichts anderm zieht er den Schluß, daß die ganze isländische Nation in Unreinlichkeit und Trunk verkommt. Beide Laster finden sich unter allen Nationen bei der ärmsten Bevölkerung und ich glaube, Verfasser würde im Eastend von London, im Canongate von Edinburgh, in Irland und an vielen andern Plätzen seines Vaterlandes ebenso schlimme und schlimmere Dinge sehen können. Referent kennt alle Siedelungen in Island aus eigener Erfahrung und ist auch ganz gut bekannt mit England und Schottland, aber ich bezweifle stark, daß ein größerer Prozentsatz der Bevölkerung von Großbritannien sich wäscht als von Island. Fremde Touristen finden im Innern keine Hotels, sondern müssen bei den Bauern übernachten, man findet aber fast überall gute und reinliche Quartiere, aber es kann wohl ein einzelnes Mal vorkommen, daß ein Reisender, der kein Zelt bei sich hat, in einer ärmlichen und schmutzigen Hütte übernachten muß; dasselbe wird unter ähnlichen Verhältnissen überall vorkommen. Viele, ja wohl die meisten Touristen haben keine Kenntnis von der Lage der ärmlichen Bevölkerung in ihrem eigenen Lande und sind natürlich höchst erstaunt, wenn sie nun auswärts zum erstenmal zwischen Proletariern leben müssen.</p>
<p>Die Bemerkungen des Verfassers über die große Trunksucht in Island sind vollständig unrichtig. Vor 30—40 Jahren war allerdings die Trunksucht sehr verbreitet; aber in der letzten Zeit ist sie, dank der Bestrebungen des Guttempler-Ordens, reißend zurückgegangen.</p>
<p>Die anthropologischen und ethnologischen Bemerkungen des Verfassers sind ohne Bedeutung und mehrere seiner Ansichten sind recht merkwürdig! Er glaubt unter andern, daß die Färöerbewohner von alten Iberen , die Isländer von Lappen abstammen usw. Die nordgermanischen Nationen finden im ganzen wenig Gnade in seinen Augen, denn er hat gar kein Verständnis für nordische Charaktere; ihm scheint auch jede Kenntnis zu fehlen, die zu einer wirklichen anthropologischen Charakteristik dieser Nationen gehört, ja er kennt nicht einmal ihre Sprache. Das sechste Kapitel handelt über Haustiere in Island und Färöer, aber er ist leider recht oberflächlich; wenn Verfasser einige Kenntnis von der isländisch-skandinavischen Literatur gehabt hätte, würde es ihm leicht gewesen «ein, Aufklärangen über die Haustiere zu sammeln, die für seine Landsleute neu gewesen wären.<br />
Die vielen Fehler und Mißverständnisse aufzuführen, die sich fast auf jeder Seite finden, würde zu viel Platz in Anspruch nehmen und ist auch ganz unnötig, da diese Kapitel in ihrer Gesamtheit ohne wissenschaftliche Bedeutung sind. Das Buch schließt mit einem recht interessanten Artikel von Dr. Marshall über das keltische Pony.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Færöerne. Rezension</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faeroeerne-rezension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 07:15:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Th. Thoroddsen Besprechung von: Rönne, J. F.: Færöerne. 12°, 255 pp., 1 K. Kopenhagen, G, 1900. (kr. 6.) Petermanns Mitteilungen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Th. Thoroddsen</p>
<p>Besprechung von:<br />
Rönne, J. F.: Færöerne. 12°, 255 pp., 1 K. Kopenhagen, G, 1900. (kr. 6.)</p>
<p><em>Petermanns Mitteilungen 1901 (47), Literaturbericht Seite 98 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2907</a>]</em></p>
<p>Recht gute Schilderungen von der Natur und den Bewohnern der Faeröern mit zahlreichen anschaulichen Bildern. Obgleich das Buch für das grosse Publikum bestimmt ist, wird es auch dem Geographen nützlich sein und ihn besonders über das Volk aufklären. Zuerst wird die Natur in allgemeinen Zügen geschildert, dann der Föringer zur See, das Heim der<br />
Föringer, die Landwirtschaft und die Vogelberge, daran schliessen sich ein Überblick über die Geschichte der Inseln, über die Bevölkerung im allgemeinen, über Glauben und Aberglauben und endlich verschiedene Schilderungen und Erzählungen aus dem täglichen Leben. Über Geologie und Morphologie der Inseln enthält das Buch nichts von Bedeutung. Es kann aber jedem empfohlen werden, der sich über das kleine, abgehärtete and tüchtige Volk unterrichten will, welches auf den einsamen Felseninseln und im sturmbewegten Nordmeer den Kampf mit der rauhen Natur aufnimmt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Færoæ et Færoa reserata. Rezension</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/faeroae-et-faeroa-reserata-rezension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 05:59:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Debes: Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[Th. Thoroddsen Besprechung von: Debes, Lucas Jacobson: Færoæ et Færoa reserata. Det er Færøernes og Færøske Indbyggeres Beskrivelse. 8°, 361]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Th. Thoroddsen</p>
<p>Besprechung von:<br />
Debes, Lucas Jacobson: Færoæ et Færoa reserata. Det er Færøernes og Færøske Indbyggeres Beskrivelse. 8°, 361 S. Thorshavn, Frams Forlag, 1903 (kr. 3)</p>
<p><em>Petermanns Mitteilungen 1905 (51), Literaturbericht Seite 159 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2909</a>]</em></p>
<p>Neue Ausgabe eines interessanten alten Buches vom Jahre 1673. L. J. Debes (geb. 1623, gest. 1676) stammte aus Dänemark, war aber längere Zeit Pastor in Thorshavn. Sein Werk über die Färöer galt lange als Hauptwerk über diese Inseln und ist auch jetzt noch von großem kulturhistorischen Interesse. Das Buch bietet zunächst eine allgemeine Beschreibung der Inseln, dann folgt eine ausführliche Schilderung von Strömungen, Meer, Ebbe und Flut usw., ferner werden Klima und Fruchtbarkeit, Graswuchs, Schafzucht, Vogelwelt, Fischereien und Walfang besprochen. Hieran schließt sich eine Übersicht über die Geschichte der Färöer, Lebensweise der Einwohner, Verwaltung des Landes, kirchliche Verhältnisse usw.; den Schluß bildet ein Kapitel: Gespenster- und Satans-Anfechtungen auf Färö, wobei Verfasser viele Spukgeschichten erzählt, an die er selbst fest glaubte. Debes war sehr wohl bewandert in der Lehre des 17. Jahrhunderts , aber sehr abergläubisch und außerordentlich naiv, wie so viele gelehrte Leute jener Zeit. Sein Buch gibt ein klares und genaues Bild von dem Zustand der Inselbevölkerung und ihrer Kultur im 17. Jahrhundert.</p>
<p>Siehe auch <a href="https://schafsinseln.areion.org/natuerliche-und-politische-historie-der-inseln-faeroee/">Neuausgabe von B. Vogt</a>!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fra de Færøiske Bygder. Rezension</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/fra-de-faeroiske-bygder-rezension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 05:41:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Th. Thoroddsen Besprechung von: Bruun, D.: Fra de Færøiske Bygder. (Tidskr. för Landökonomi 1904.) Petermanns Mitteilungen 1907 (53), Literaturbericht Seite]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Th. Thoroddsen</p>
<p>Besprechung von:<br />
Bruun, D.: Fra de Færøiske Bygder. (Tidskr. för Landökonomi 1904.)</p>
<p><em>Petermanns Mitteilungen 1907 (53), Literaturbericht Seite 173 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2912</a>]</em></p>
<p>Der durch seine trefflichen Arbeiten über Volksleben und Wirtschaftskultur in Island bekannte Verfasser hat in obiger Schrift auch die Erwerbsquellen der Färinger untersucht und gibt eine ausführliche und interessante Übersicht über das Leben der Bewohner auf dem festen Lande; seine Schilderungen sind sehr wertvoll, namentlich für den Vergleich mit den Erwerbsquellen und Wirtschaftskultur anderer nordgermanischer Völker. Nach einleitender Schilderung der natürlichen Verhältnisse der Inseln werden die Anordnung der Gebäude, die verschiedenartigen Häuser der Gehöfte und ihre Einrichtung beschrieben, dann Einteilung und Wertberechnung der Felder, Ackerbau, Korn- und Heuernte, Schafe überwiegen bei weitem, denn deren gab es 1898 an 106 000 Stück, während 4500 Stück Hornvieh, 706 Pferde, 33 Ziegen und nur 3 Schweine vorhanden waren; die Einwohnerzahl betrug 15000 Seelen. Wie bekannt, ist der Haupterwerbszweig der Färinger die Fischerei. Die Abhandlung enthält eine Menge trefflicher Illustrationen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Glaciated Valleyes in the Faroes. Rezension</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/glaciated-valleyes-in-the-faroes-rezension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 05:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Geologie/Geographie]]></category>
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					<description><![CDATA[Alexander Supan Besprechung zu Joseph Lomas, Glaciated Valleyes in the Faroes Petermanns Mitteilungen 1899 (45/Literaturbericht), Seite 163 [FAB-2864] Die Färöer]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander Supan</p>
<p>Besprechung zu Joseph Lomas, Glaciated Valleyes in the Faroes</p>
<p><em>Petermanns Mitteilungen 1899 (45/Literaturbericht), Seite 163 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2864</a>]</em></p>
<p>Die Färöer erstrecken sich von NW nach SO und sind durch schmale Fjorde getrennt, die offenbar ein Werk der Erosion sind, da keine tektonischen Störungen in dem großen Basaltplateau bemerkbar sind. Die jetzige Wasser- und frühere Eisscheide durchschneidet die Inseln zwischen Fuglö und Myggenaes von NO nach SW; wo sie die Fjordstraßen kreuzt, sind diese untief, und ihr Boden senkt sich von da nach NW und SO. Beiderseits öffnen sich nach diesen Straßen Zirkusthäler; manche Eilandsgruppen verraten durch ihre Anordnung, daß sie ehemals ebenfalls einen Zirkus gebildet haben, der durch nachglaziale Erosion zerstückelt wurde.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Färöer (Literaturbericht)</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/die-faeroeer-literaturbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 13:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Hans Peder Steensby Geographisches Jahrbuch 1912 (XXXV), Seite 396-397 [FAB-2800] In Fortsetzung seiner Mitarbeiterschaft beim großen Werke »Botany of the]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hans Peder Steensby</p>
<p><em>Geographisches Jahrbuch 1912 (XXXV), Seite 396-397 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2800</a>]</em></p>
<p>In Fortsetzung seiner Mitarbeiterschaft beim großen Werke »Botany of the Fæeröes« (vgl. GJb. XXIX und XXXII) hat C. H. Ostenfeld eine Monographie herausgegeben: »Der Pflanzen wuchs auf den Färöinseln« (Plantevæksten paa Færöerne), wo er besonders die Blütenpflanzen, ihre geographische Anpassung und Formationen behandelt.</p>
<p>In den Jahren 1904-11 hat der Verein »De Danske Atlanterhavsöer« (Die Dänischen Inseln im Atlantischen Meer) mehrere Aufsätze über Island, die Färöer, Grönland und Dänisch-Westindien ausarbeiten lassen, die in einem Handbuch über die genannten dänischen Besitzungen gesammelt sind.<br />
In betreff der Färöer schreibt Jakob Jakobsen »Umriß der Geschichte der Färöer«, Willaume-Jantzen behandelt das Klima der Inseln, C. H. Ostenfeld den Boden und seine Benutzung und zudem Pflanzen- und Tierleben, und L. Bergh die Bevölkerung, Verkehrsmittel und die wichtigsten Erwerbsquellen, wie Jagd (meist auf Vögel), Walfischfang, Fischerei und Landwirtschaft (meist Schaf- und Viehzucht, sehr wenig Gerstenbau); hierzu kommt noch unbedeutend Bergbau und etwas Hausindustrie, Handel und Schiffahrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Geographisches Jahrbuch 1920 (XXXVIII), Seite 112 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2801</a>]</em></p>
<p>Eine vollständige wissenschaftliche Landeskunde der Inseln verdanken wir Hans Rudolphi (ZGesE 1913), während »Die Färöer« von Carl Küchler (München 1913) hauptsächlich wegen der vorzüglichen Bilder von Wert ist. Die anthropologischen Verhältnisse auf den Färöer werden von Sören Hansen erörtert(Antropologiske Forhold paa Færøerne). Er leugnet das früher vermutete Vorhandensein eines alpinen Rassenelementes (dessen Selbständigkeit er überhaupt bezweifelt) auf Suderö.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fungi from the Faeröes. Rezension</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/fungi-from-the-faeroees-rezension-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2025 07:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Botanik]]></category>
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					<description><![CDATA[P. Sorauer Besprechung zu: E. Rostrup, Fungi from the Faeröes in: Junst&#8217;s Botanischer Jahresbericht 1902 (30), Seite 376 [FAB-2776] Rostrup,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>P. Sorauer</p>
<p><em>Besprechung zu: E. Rostrup, Fungi from the Faeröes in: Junst&#8217;s Botanischer Jahresbericht 1902 (30), Seite 376 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-2776</a>]</em></p>
<p>Rostrup, E. Fungi from the Faeröes. (Botany of the Faeröes, Parti, Copenhagen, 1901, S. 304—316, 1 Karte.)</p>
<p>Von den genannten 168 Arten kommen auf Nutzpflanzen die folgenden vor; Ustilago Hordei auf Gerste, U. Avenae. auf Hafer, Melampsora vacciniorum auf Vaccinium Alyrtillus, Erysiphe graminis auf Gerste, Nectria cinnabarina auf Sorbus. Alnus und Acer, N. Ribis und Plowrightia ribesia auf der Johannisbeere, Diplodina graminea und Septoria Tritici auf Gerste, Botrytis vulgaris auf der Kartoffel.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dans og Kvaddigtning paa Færoerne. Rezension</title>
		<link>https://schafsinseln.areion.org/dans-og-kvaddigtning-paa-faeroerne-rezension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alsabang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2025 05:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bibliographisches]]></category>
		<category><![CDATA[Musik und Gesang]]></category>
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					<description><![CDATA[A. Lorenzen Besprechung zu: Hjalmar Thurm: Dans og Kvaddigtning paa Færoerne, 1901 Globus 1901 (80), Seite 194-195 [FAB-1843] Die kleine]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A. Lorenzen</p>
<p>Besprechung zu:<br />
Hjalmar Thurm: Dans og Kvaddigtning paa Færoerne, 1901</p>
<p><em>Globus 1901 (80), Seite 194-195 [<a href="https://schafsinseln.areion.org/fab/">FAB-1843</a>]</em></p>
<p>Die kleine Schrift ist von grundlegender und bahnbrechender Bedeutung, indem sie den Kettentanz auf den Färöer, die denselben begleitenden Lieder und die Darstellung ihrer Melodieen einer kritischen Untersuchung unterwirft, welche sich auf ausgedehnte vergleichende Beobachtungen und eingehende Studien stützt.</p>
<p>An den jährlichen Sonn- und Feiertagen, bei Hochzeiten und ähnlichen festlichen Veranstaltungen, namentlich aber an den langen, dunkeln Winterabenden bildet der Tanz die fast ausschließliche Belustigung der Färinger, neben der weder die Ballspiele und Ringkämpfe, noch das Schachspiel in Betracht kommen. Im Winter bietet er eine willkommene körperliche Übung, an der sich alt und jung, männliche und weibliche Personen in ganz zufälliger Ordnung beteiligen, zu der man aber auch selbst unter freiem Himmel greift, wenn an 20 Personen sich zusammenfinden. Der Tanz wird als geschlossener Kettentanz getreten, gewöhnlich im sogenannten Stigingarstev, in dem auf jeden Takt sechs Tritte entfallen: 1. linken Fuß vorwärts, 2. rechten Fuß angesetzt, 3. linken Fuß vorwärts, 4. rechten Fuß in die Nähe des linken, 5. rechten Fuß seitwärts (bezw. rückwärts), 6. linken Fuß angesetzt. Wird die Anzahl der tanzenden Personen größer, als» der der Raum des Zimmers gestattet, so wird nach Propst Hammershaimb ein zweiter Kreis innerhalb des ersten gebildet, während nach Thuren eine oder mehrere der Seiten einwärts geschlängelt werden. Thuren erwähnt gar nicht die Abweichung Hammershaimbs, so daß man darüber im unklaren bleibt, ob die von ihm beobachtete Form eine thatsächliche, erst der neueren Zeit augehörende Abweichung von der ursprünglichen darstellt oder, wenn dies häufiger verkommt, die Hammershaimbsche Angabe als inkorrekt anzusehen ist. Instrumentalmusik ist nie zur Begleitung benutzt worden, sondern dazu dienen Nationallieder oder dänische Volkslieder, deren Text von einem Vorsänger gesungen wird, wahrend die Tänzer den Refrain singen. Wahrend des Gesänges des Vorsängers wird oft auf der Stelle getanzt, dagegen erfolgt während des Absingens des Refrains eine Vorwärtsbewegung, und in dieser Form vermutet Thuren die ursprüngliche Form des Tanze», da sie den Vortrag des Solosängers zu seinem Recht gelangen lässt und die Tänzer bei der geringeren Bewegung ihre Aufmerksamkeit dem Inhalt in erhöhtem Maße zuwenden können, was um so wertvoller war, als in einzelnen Bygder die Sitte herrschte, jedes Lied nur einmal jährlich zu singen, um so leichter durchzuführen, als die Zahl der Lieder Legion ist. Im Gegensatze zu Böhme (Geschichte des Tanzes in Deutschland), der hypothetisch und ohne genauere Kenntnis der färingischen Kette dieselbe auf die ältesten Tänze der Germanen zurückführt, setzt Thuren dieselbe nur mit den Caroles aus der Zeit der Troubadours in Verbindung und stützt sich dabei namentlich auf die Übereinstimmung bezüglich der Kette des Sologesanges, des Refrains, der Bewegung nach links, der ruhigen Tanztritte und vor allem auf die Übereinstimmung der Rhythmik der ältesten färingischen Tanzlieder mit denjenigen der wenigen französischen und deutschen Tanzlieder, welche noch aus dem Mittelalter erhalten sind. Nirgends aber haben sich die mittelalterlichen Kettentänze In so ursprünglicher Form erhalten wie auf den Färöer, wo die eigentliche Tanzzeit zwischen Weihnacht und Fastnacht fällt und durch die Absingung des Oluvaliedes mit dem Refrain: &#8222;Gott möge bestimmen (wissen), wo wir die nächste Weihnacht trinken“, abgeschlossen wird, wo die meisten Verlobungen während des Tanzes geschlossen werden, indem der junge Mann sich wiederholt neben seine Erkorene stellt, die durch Annahme seiner Hand oder durch Einnehmen eines anderen Platzes in der Kette ihm die Antwort auf seine Werbung giebt, während auf Island aller Tanz im 18. Jahrhundert wegen der mit demselben verbundenen Ausschweifungen abgeschafft wurde.</p>
<p>Ihrem Inhalte nach behandeln die Tanzlieder Stoffe aus den mittelalterlichen Sagenkreisen der südlichen Länder, aus Norwegen (Hermundur illi und Frúgvin Margreta), aus Irland und Dänemark; aber selbst die ältesten, zu denen Frúgvin Margreta gehört, reichen höchstens bis an den Anfang des 14. Jahrhunderts zurück, als die Hansestädte den färöischen Handel übernahmen, erreichten die Tanzlieder ihren Höhepunkt, wodurch auch der deutsche Einfluß begreiflich wird; aber ihren Tanz und die Tanzlitteratur haben die Färinger bestimmt von Norwegen erhalten. Neben Norwegen könnte höchstens Island in Betracht kommen; in den isländischen Vikivaki, welche dort schon seit dem 12. Jahrhundert bekannt sind, spielte aber der Gegensatz zwischen den beiden Geschlechtern eine so große Rolle, dass der Tanz der Färinger nicht von denselben abgeleitet werden kann; selbstverständlich ist aber, dass isländische Stoffe oder gar isländische Tanzlieder nach den Färöern überführt wurden, nachdem die epischen Tanzlieder an beiden Stellen festen Fuss gefasst hatten. Ein überwiegender Teil der färöischen Tanzlieder weist jedoch nicht auf Island, sondern auf Norwegen als das Ursprungsland hin.</p>
<p>Am einschneidendsten ist jedoch die Kritik, welche Thuren an den bisherigen Darstellungen der Weisen zu den Liedern übt, und die Ausführungen über die Methode seines Verfahrens bei der Aufzeichnung lassen erkennen, dass seine Aufzeichnungen Vertrauen verdienen. Schon F. Opffer hat (Nord og Syd, 1898 bis 1899) nachgewiesen, dass die Aufzeichnung &#8222;der Weise des Oluvaliedes durch Prof. H. Rung, welche durch die Aufnahme in Berggreens Sammlung dänischer Volksweisen und durch die Zugrundelegung zu dem Plougschen Liede zum Andenken an die Schlacht bei Schleswig weite Verbreitung in Dänemark und darüber hinaus als Repräsentant färöischer Volksweisen gefunden hat, nicht korrekt ist. Auch die andern beiden mitgeteilten Weisen sind von Berggreen durch Modernisierung und Abänderung des Rhythmus entstellt. Das vernichtende Urteil über die Aufzeichnungen in Raymond Pilets &#8222;Rapport sur uns Mission en Islande et aux Iles Féroë&#8220; (Paris 1896) lautet: &#8222;Seine Wiedergaben färöischer Volksmelodieen sind — abgesehen von den wenigen, welche er von einzelnen musikkundigen Färingern erhalten hat — so verstümmelt, dass die Färinger sie nicht wiederzuerkennen vermögen.“ Ich nehme an, dass Thuren die Probe gemacht hat; die Fassung des dänischen Textes zwingt zu dieser Annahme. Um so dankbarer müssen wir Thuren sein, dass er seiner Abhandlung in der Musikbeilage 32 färingische Volksweisen verschiedenen Ursprungs beigefügt hat, welche noch gegenwärtig als Tanzweisen dienen und somit mehr von ihrem ursprünglichen Charakter erhalten haben als die skandinavischen, die erst lange nach dem Aufhören des Tanzes aufgezeichnet sind. Hier ist jede Melodie aber nach Vortanzen von mehreren Färingern aufgezeichnet; unter den vorkommenden Varianten haben diejenigen den Vorzug erhalten, welche das älteste Gepräge hatten, während anderseits kein einziger Modernismus gestrichen wurde, falls Übereinstimmung herrschte, und die so erhaltene Form der Melodie ist wieder mit dem Gesange der Färinger während des Tanzes verglichen worden.</p>
<p>Neben dem Tanze, dem Bindegliede zwischen der Dichtung und der Musik, dem die Erhaltung des ursprünglichen Rhythmus zu verdanken ist, hat namentlich die völlige Unbekanntschaft der Färinger mit Instrumentalmusik bis in dieses Jahrhundert hinein zur Erhaltung vieler alter Züge in den Melodieen beigetragen; denn ein grosser Teil der noch regelmässig auf den Färöer gesungenen Melodieen ist in seinen Grundzügen ebenso alt wie die Texte, reicht also bis ins 14. bis J5. Jahrhundert zurück uud hat zum Teil ihr uraltes Gepräge bewahrt, so dass ihre Verbindung mit den Kirchenton arten leicht in die Augen fällt. Namentlich die ersten der von Thuren mitgeteilten Melodieen haben viele Eigentümlichkeiten der älteren Musik bewahrt. Bei der Melodie zum Sigurdliede ist die Übereinstimmung mit der bekannten Volksweise „L&#8217;homme armé“, welche die berühmtesten Meister seit Dufay als Thema für ihre Messen benutzten, bemerkenswert.</p>
<figure style="width: 572px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://schafsinseln.areion.org/wp-content/uploads/Lorenzen-1843.png" alt="" width="572" height="725" /><figcaption class="wp-caption-text">Sjurðar kvædi (Sigurdlied).</figcaption></figure>
<p>Einen grossen Teil der Melodieen zu dänischen Volksliedern, welche in gedruckten Sammlungen vorliegen, verdanken wir färingischer Tradition; allein in der Berggreenschen Sammlung sollen sich neun solcher befinden, und in der Sammlung von Nyerup und Rahbek sind deren nach dem Zeugnis der Herausgeber nicht wenige.</p>
<p>Sowohl die Volkskunde als die Geschichte der Musik haben demnach ein grosses Interesse daran, dass die Sammlungen Thurens auf den Färöer ergänzt werden, bevor die modernen Melodieen und Lieder die ehrwürdigen Überlieferungen aus den Tanzstuben verdrängt haben, und das besondere Interesse, welches Dr. A. Jakobsen In dem Vorworte der Schrift an diesen Arbeiten bekundet, sowie das Lob, welches dieser hervorragende Kenner der färingischen Litteratur der Methode Thures» spendet, lassen es als wahrscheinlich erscheinen, dass die reichen in Dänemark für solche Zwecke zur Verfügung stehenden Mittel auch für die Sammlung und Publikation des färingischen Lieder- und Melodieenschatzes zu erlangen sein werden.</p>
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